Auf Initiative des Landesverkehrsministeriums Baden-Württemberg haben sich namhafte Unternehmen sowie Wirtschafts- und Branchenverbände, darunter der Bundesverband Paket und Expresslogistik, zum Bündnis „Flottenumstellung von Nutzfahrzeugen“ für einen klimaschonenden Güterverkehr zusammengeschlossen. Das Ziel für Baden-Württemberg lautet: Bis 2030 sollen mindestens 50 Prozent der eingesetzten leichten und mittleren Nutzfahrzeuge bis zwölf Tonnen klimafreundlich fahren. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die gemeinsame Bündniserklärung im Beisein des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann am 20.09.2023 in Stuttgart vorgestellt.
Ein breites Bündnis aus Wirtschaftsverbänden, Kammern, Steuerberaterschaft und Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik hat von den deutschen Finanzministern dringend weitere Reformen bei der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) zur Entlastung von Unternehmen und Verwaltungen angemahnt. Das Ende 2020 geänderte Verfahren sei aufwändig, entziehe insbesondere kleinen und mittelständischen Firmen Liquidität und stelle einen Standortnachteil dar. Das Bündnis fordert die Einführung der Direktverrechnung, die Steuerbehörden in fast allen anderen EU-Mitgliedstaaten längst anwenden.
Das Berliner Mobilitätsgesetz schreibt vor, dass bis 2030 alle Hauptverkehrsstraßen mit breiten Radstreifen ausgestattet werden. Dies betrifft unter anderem die Grunewaldstraße / Berliner Straße in Schöneberg und Wilmersdorf. Solche Prozesse zur Neuaufteilung des Straßenraums unterstreichen die bestehende hohe Flächen- und Nutzungskonkurrenz in Berliner Straßen. Sie bieten aber auch die Chance, entsprechende Flächen für das Liefern und Laden direkt mitzudenken. Aus diesem Grund hat die Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK) in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, dem Bundesverband Paket- und Expresslogistik e.V. sowie der Fuhrgewerbe-Innung den Straßenzug untersucht, die dort ansässigen Gewerbetreibenden befragt und daraus Empfehlungen für die Einrichtung von Lieferzonen abgeleitet. Die Ergebnisse sollen jetzt in den weiteren Planungsprozess eingebracht werden. Ziel ist es, die Methodik des Pilotprojektes bei den Umbauplanungen von weiteren Straßen anzuwenden.
Auf welcher Grundlage die Zusammenarbeit zwischen Paketdiensten und ihren Vertragspartnern (regionale, kleine und mittlere Unternehmen) funktioniert und welche Vorteile sich daraus für beide Seiten ergeben, zeigt der vom Bundesverband Paket und Expresslogistik veröffentlichte Infoclip.
Klimafreundliche Nutzfahrzeuge brauchen Infrastruktur und ihr Einsatz einen verlässlichen politischen Rahmen. Die Verbände AMÖ, BGL, BIEK, BWVL, DSLV, VDA, VDIK und ZVEI machen in einem Branchenpapier auf die dringend benötigten Rahmenbedingungen und die schnelle Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur II aufmerksam. Klar ist: Der Transformationsprozess wird bis 2030 nur gelingen, wenn die Planungs- und Investitionssicherheit für Nutzfahrzeughersteller, Nutzer und Hersteller von Ladeinfrastruktur stimmen. Die Verbände haben in dem Branchenpapier gemeinsam Punkte ausgearbeitet, die den Transformationsprozess erfolgreich gestalten werden.
Auch im vergangenen Weihnachtsgeschäft 2021 konnte die Paketbranche ein Wachstum bei den Sendungsmengen verzeichnen. Ob dieser Trend nach Ende der Pandemie anhält, welche Herausforderungen die Branche mit Blick auf die Energiewende meistern muss und warum der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) von der Ampelkoalition eine Reform des Postgesetzes fordert, das erklärt der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann in der Sendung „Boss im Gespräch“.
Mit Bestürzung haben wir vom Tod von Boris Winkelmann erfahren.
Boris Winkelmann hat unseren Verband über viele Jahre aktiv begleitet und entscheidende Weichen gestellt. Wir haben Boris Winkelmann viel zu verdanken und verlieren mit ihm eine charismatische Persönlichkeit. Ein besonderes Merkmal war seine zupackende, unprätentiöse Art. Er war stets gut gelaunt und in einem überdurchschnittlichen Maße menschlich. Wir werden ihn vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. In Gedanken sind wir bei seiner Familie, insbesondere seiner Ehefrau und seinen beiden Töchtern.
Das zauberhafte Weihnachtsgedicht von Slampoet Lars Ruppel beschreibt die Rolle der Logistik in der Versorgung mit allem Schönen, das wir rund um das Weihnachtsfest benötigen: Geschenke, Plätzchen, Glühwein... Das alles muss produziert, gelagert und pünktlich zur Weihnachtszeit in die Geschäfte und Haushalte transportiert werden.
Der Arbeitgeberspitzenverband BDA, der BDI und die beiden gesetzlichen Unternehmensorganisationen DIHK und ZDH sprechen sich mit einer Selbstverpflichtung für eine weitere Unterstützung der Teststrategie der Bundesregierung aus. Zusätzlich zu den bereits etablierten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen kann das Durchführen von Schnell- bzw. Selbsttests in Unternehmen einen weiteren Beitrag für den Infektionsschutz und somit zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten.
Die weiterhin hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus sind der Anlass für die Fortsetzung und Verschärfung der geltenden Eindämmungsregelungen (Lockdown). Derzeit wird auch darüber diskutiert, die bisherigen Ausnahmeregelungen für den Güterverkehr zu verändern und einzuschränken. Der BIEK und die Verbände des Transport- und Logistiksektors halten die Diskussion zur Einschränkung des Güterverkehrs nicht für zielführend.